Sieben gesundheitliche Nutzen von Aronia mit Verankerung in Gesundheitsstudien

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Frische Früchte der Apfelbeere (Aronia) haben die größte antioxidative Kapazität unter allen Beerenfrüchten, die bisher untersucht und gemäß ORAC und TEAC Normen (1,2,3,4) gemessen wurden. Laut „in vitro“ Forschungs- und auch Tierversuchen sprechen zahlreiche Berichte vom Schutzeffekt der Aronia und deren Extrakten bei Tumoren des Kolons (5,6,7). Nach an Ratten durchgeführten Studien reduzierten die Anthocyane aus der Apfelbeere die Toxizität und die Ansammlung von Kadmium in den Nieren und der Leber der untersuchten Tiere (8).

Bei kardiovaskulären Erkrankungen kann sich Aronia auf mehrere Risikofaktoren positiv auswirken. „In vitro“ Experimente zeigen, dass phenolische Inhaltsstoffe zur normalen Funktion und Entwicklung von Endothelen der Blutgefäße beitragen (9,10). Ferner wurde ein Antiaggregationseffekt auf Thrombozyten sowie ein Schutzeffekt auf koronare Blutgefäße bei Schweinen festgestellt (11,12,13,14). Im experimentalen Modell der Hyperlipidemie bei Ratten reduzierte Fruchtsaft von Apfelbeeren den Anstieg von Cholesterin, LDL und sonstige Fetten im Plasma, die durch die erhöhte Aufnahme sehr fetthaltiger Nahrung verursacht werden (15,16,17). Bei Männern mit leichter Hypercholesterinämie, die 6 Wochen lang 250 ml Aroniasaft tranken, senkte sich wesentlich die Konzentration von Gesamtcholesterin, LDL und Triglyzeriden im Plasma, während die Konzentration von HDL Cholesterin angestiegen ist. Ebenfalls beobachtet wurde ein leichter, aber statistisch bedeutender Fall der Konzentration von Glukose im Blut, von Homozystein und Fibrinogen (18). Metabolische Veränderungen sind verbunden mit der Senkung des systolischen Drucks um den Mittelwert 13 sowie des diastolischen um 7 mmHg (19). Bemerkt wurde ein ähnlicher Effekt der Senkung des Blutdrucks bei der Einnahme anderer an Flavonoiden reichen Aronia-Extrakte seitens Patienten, die einen Infarkt des Myokard überwunden haben, und die mit Statinen behandelt wurde, ebenso aber auch bei Personen, die an Diabetes Mellitus des Typs 2 leiden (20,21,22). Die sonstigen beobachteten Effekte umfassen die Senkung von Markern kardiovaskulärer Inzidente bei Patienten, die einen Infarkt des Myokard überwunden haben, was auf eine potentielle klinische Anwendung bei der sekundären Prävention ischämischer Herzerkrankungen hindeutet (23).

Forschungen einzelner wissenschaftlicher Teams weisen darauf hin, dass Anthocyane aus der Apfelbeere bei der Behandlung von Diabetes Typ 2 effizient sein könnten, ebenso wie bei der Hinauszögerung des Auftretens von Komplikationen, die durch diese Krankheit verursacht werden (16,22). Im Tiermodell senkte die Anwendung von Aroniasaft bei Ratten mit fortgeschrittenem Diabetes die Zucker- und Triglyzeridwerte im Blutplasma (16). Eine Studie an Menschen zeigte, dass die Einnahme von 200 ml Aroniasaft über einen Zeitraum von 3 Monaten erfolgreich den auf nüchternen Magen gemessenen Glukosespiegel im Blut senkte, und zwar bei Patienten, die an Diabetes erkrankt sind, unabhängig von Insulin. Außerdem wirkte sich Aronia positiv auf die Menge von HbA1c, Gesamtcholesterin und sonstiger Lipide im Blut aus (22). Diese Ergebnisse decken sich mit anderen Studien, die den Effekt von Nahrung, die reich an Prozyaniden ist, auf Diabetes beschreiben (24,25,26). Kürzlich veröffentlichte Studien an Menschen weisen auf einen potentiell positiven Einfluss von Aronia auf die Behandlung von Ernährungsstörungen, insbesondere Fettleibigkeit, hin (27).

Der Inhaltsstoff der Aronia, Proanthocyanidin, verhindert die Bildung des Proteins Endotelin-1, welches die Blutgefäße zusammenzieht (28). Proanthocyanidin hat eine antioxidative Wirkung und zudem eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung von Kollagen und Elastin – zweier kritischer Proteine im Bindegewebe.

Auf molekularer Ebene zeigten Anthocyane eine regulierende Wirkung auf die Genausprägung, insbesondere jener Gene, die an der Proliferation in die Zelle beteiligt sind, sowie auf die Bildung von Mediatoren von Entzündungsreaktionen und Angiogenese (29,30,31,32,33).

Quellen